Barockoboen sind in aller Regel aus Buchsbaum und wurden und sollten mit Leinöl geölt werden. Ich verwende bestes Leinölfirnis mit natürlichem Terpentinöl (beides von Kreidezeit http://www.kreidezeit.de/Produktinfos/Leinoelfirnis.htm ) im Mischverhältnis 2:1.
Die Instrumente werden in der Bauphase in heißes Leinöl gelegt und beim Trocknungsprozeß bindet die Leinölfirnis ab und dichtet so die Holzporen des Buchsbaums ab. Somit kein oder nur noch ein geringes Quellen des Instrumentes passieren.
Später eignet sich auch wegen seines wasserabweisenden Verhaltens Olivenöl hervorragend zur Pflege.
Für die Instrumente aus Grenadill und Ebenholz verwende ich nur Olivenöl
Warum ist meine Da caccia in der unteren Oktave zu tief
Immer wieder hat man das Problem in kalten Kirchen mit der Intonation der unteren Oktave.
Abhilfe schafft eine gutes Ölen der unteren Bohrung der Da Caccia.
Das kann Wunder wirken.
Zuerst kann es ein einem zu leichten uder nicht für die Oboe passenden Rohr liegen
Schlimmer ist eine "falsche" Bohrung der Oboe.
Wobei das Oberstück entweder zu weit oder auch zu eng ist.
Bei zu weiten Oboen hilft nur ein neues Oberstück.
Wenn das Oberstück zu eng ist kann man es unter Umständen nachräumen, was aber auch immer ein Risiko darstellt.
Quillt eine Barockoboe aufgrund zu schnellen Bauens oder nicht richtigen Ölens zu sehr auf kann dieser Effekt auch beim langen intensiven Spiel auftreten.
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